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Was kostet eine Website? Ehrliche Preise für 2026

„Was kostet eine Website?“ ist die Frage, die wir in 26 Jahren am häufigsten gehört haben. Und meistens folgt die gleiche enttäuschende Antwort: „Das kommt drauf an.“

Stimmt. Aber das ist keine Antwort. Deswegen machen wir das hier anders: konkrete Zahlen, echte Kostentreiber, keine versteckten Posten.

Was kostet eine Website – die kurze Antwort

Für eine professionelle Unternehmenswebsite zahlen Sie in Deutschland 2026 zwischen 2.500 und 25.000 Euro. Der Unterschied hängt nicht vom Zufall ab, sondern von drei Faktoren: Umfang, Design-Niveau und Funktionen.

Hier die Übersicht:

WebsitetypKostenFür wen
Kleine Unternehmensseite (5–8 Seiten)2.500 – 6.000 €Einzelunternehmer, lokale Dienstleister
Professioneller Unternehmensauftritt (10–20 Seiten)6.000 – 15.000 €KMU, B2B-Unternehmen
Umfangreiche Website mit Sonderfunktionen15.000 – 25.000 €Buchungssysteme, Portale, Mehrsprachigkeit
Online-Shop (WooCommerce / Shopify)ab 5.000 €Abhängig von Produktanzahl und Logik

Diese Zahlen gelten für professionelle Umsetzung durch eine Agentur oder erfahrene Entwickler – nicht für Baukastensysteme wie Wix oder Jimdo.

Was kostet eine Website wirklich – die Kostentreiber

Der Preis entsteht nicht aus dem Nichts. Diese vier Faktoren machen den größten Unterschied.

1. Anzahl der Seiten und Umfang

Mehr Seiten bedeuten mehr Konzeption, mehr Text, mehr Design, mehr Entwicklung. Eine 5-Seiter ist in zwei bis drei Wochen umsetzbar. Eine Website mit 30 Seiten, Referenzen, Blog, Teambereich und Karriereseite braucht zwei bis drei Monate.

2. Individuelles Design vs. Template

Ein fertiges WordPress-Theme kostet 50 bis 100 Euro. Wer das kauft, teilt sein Design mit tausenden anderen Websites. Individuelles Design kostet mehr – aber es passt zur Marke, hebt sich ab und wird nicht plötzlich von einem Konkurrenten auch verwendet.

Der Unterschied im Preis: 1.500 bis 4.000 Euro mehr für ein wirklich individuelles Erscheinungsbild.

3. Funktionen und Sonderwünsche

Ein einfaches Kontaktformular ist in einer Stunde eingerichtet. Ein Online-Buchungssystem mit Kalender, Bezahlanbindung und automatischen Bestätigungsmails kostet schnell 3.000 bis 8.000 Euro extra. Filterfunktionen, Kundenportale, Schnittstellen zu CRM-Systemen – alles das treibt den Preis nach oben. Meistens zu Recht.

4. Texte und Inhalte

Das wird am häufigsten unterschätzt. Eine technisch perfekte Website mit schwachen Texten bringt nichts – bei Google nicht und bei Besuchern nicht. Professionelle Texterstellung kostet 80 bis 200 Euro pro Seite. Wer das einspart, spart am falschen Ende. KI generierte Texte erscheinen zwar günstig aber sind oftmals kein qualitativ guter Content und wird somit von Google ignoriert.

Was viele vergessen: die laufenden Kosten

Die Erstellungskosten sind nur die halbe Wahrheit. Nach dem Launch laufen jeden Monat Kosten weiter:

  • Hosting: 10 – 50 € pro Monat
  • Domain: 1 – 2 € pro Monat
  • WordPress-Wartung (Updates, Sicherheit, Backups): 50 – 150 € pro Monat
  • Premium-Plugins: 100 – 500 € pro Jahr
  • SSL-Zertifikat: meist kostenlos, bei manchen Hostern bis 10 € pro Monat

Rechnen Sie für eine gepflegte, sichere Unternehmenswebsite mit 100 bis 300 Euro monatlichen Betriebskosten. Wer das ignoriert, hat nach zwei Jahren eine veraltete, unsichere Website.

Baukasten, Freelancer oder Agentur – was passt wann?

Baukastensysteme (Wix, Jimdo, Squarespace)

Kosten: 10 – 30 Euro pro Monat. Klingt gut. Aber: Baukastensysteme haben massive Einschränkungen bei SEO, Performance und Individualität. Wer mit seiner Website bei Google gefunden werden will und professionell wirken möchte, stößt hier schnell an Grenzen. Für Hobbyprojekte in Ordnung – für ein Unternehmen meistens nicht.

Freelancer

Kosten: 1.500 – 8.000 Euro. Freelancer können sehr gute Arbeit liefern – wenn sie das nötige Spektrum abdecken. Design, Entwicklung, SEO und Texte sind vier verschiedene Disziplinen. Wer alles alleine macht, macht oft nicht alles gleich gut. Fragen Sie nach Referenzen und prüfen Sie, ob der Freelancer Projekte in Ihrer Größenordnung schon erfolgreich abgeliefert hat.

Agentur

Kosten: 3.000 – 25.000+ Euro. Eine Agentur hat mehrere Köpfe: Designer, Entwickler, SEO-Spezialisten, Texter. Das kostet mehr, deckt aber das volle Spektrum ab und hat klare Strukturen für Feedback, Revisionen und Übergaben. Für Unternehmen die ein verlässliches Ergebnis brauchen und keine Zeit für Experimente haben, ist das der sicherere Weg.

Warum billige Websites teurer werden

Wir haben in 26 Jahren genug Projekte übernommen, die vorher woanders schiefgelaufen sind. Das Muster ist immer gleich.

Jemand zahlt 800 Euro. Die Seite sieht nett aus, läuft mobil nicht, lädt zu langsam, wird bei Google nicht gefunden. Nach einem Jahr kommt niemand über die Seite. Also neues Projekt – diesmal mit realistischem Budget. Die günstige Lösung war am Ende teurer.

Eine Website die keine Anfragen bringt, kostet jeden Monat Geld. Nur ohne Rechnung.

Was ist 2026 neu bei den Kosten?

Barrierefreiheit ist jetzt Pflicht

Seit Juni 2025 gilt das Barrierefreiheitsstärkungsgesetz (BFSG) für viele Unternehmen. Websites müssen Mindestanforderungen für Barrierefreiheit erfüllen: Kontraste, Tastaturnavigation, Screenreader-Kompatibilität. Wer das von Anfang an einplant, zahlt 10 bis 20 Prozent mehr in der Entwicklung. Wer eine bestehende Website nachrüsten muss, zahlt deutlich mehr.

Mehr dazu: Barrierefreie Webentwicklung bei Multimedia Artworks

Core Web Vitals bestimmen Rankings

Google bewertet seit dem Core Web Vitals Update Ladegeschwindigkeit und Nutzerfreundlichkeit stärker als je zuvor. Eine technisch sauber entwickelte Website kostet mehr als ein schnell zusammengeklicktes Theme – rankt aber auch besser und bringt mehr Anfragen. Das ist keine Meinung, sondern messbar.

Praxisbeispiel: Was ein KMU-Projekt bei uns kostet

Konkret aus unserer Arbeit: Dellentechnik Weiser, ein Fachbetrieb für lackschadenfreie Dellen- und Hagelschadenreparatur in Bietigheim-Bissingen, brauchte eine neue Website. Anforderungen: individuelles Design, klare Leistungsseiten, lokale SEO-Optimierung, Mobile-First, Kontaktformular.

Projektumfang: 8 Seiten, individuelles WordPress-Theme, SEO-Grundoptimierung, barrierefreie Umsetzung. Ergebnis: messbar mehr Anfragen, mehr Sichtbarkeit und professionelleres Image.

Zum Referenzprojekt Dellentechnik Weiser

Wie Sie Angebote richtig vergleichen

Angebote unterscheiden sich nicht nur im Preis. Achten Sie auf diese Punkte:

  • Ist das Design individuell oder ein gekauftes Template?
  • Sind SEO-Grundlagen (Meta-Tags, saubere Struktur, Ladezeit) enthalten?
  • Wer ist Ansprechpartner bei Fragen nach dem Launch?
  • Was passiert bei Fehlern oder Sicherheitsproblemen?
  • Sind Barrierefreiheit und Mobile-First im Preis enthalten?
  • Wie viele Revisionsrunden sind inklusive?

Ein seriöses Angebot schlüsselt alle Positionen auf. Wer einen Pauschalpreis ohne Details nennt, kalkuliert entweder zu grob oder versteckt etwas.

Fazit

Der Richtwert für eine solide Unternehmenswebsite 2026: 5.000 bis 15.000 Euro Erstellung, 100 bis 300 Euro monatliche Betriebskosten. Wer darunter liegt, sollte genau wissen was er bekommt. Wer deutlich darüber liegt, sollte dasselbe wissen.

Was eine Website kostet, ist die falsche Frage. Was sie bringt, ist die richtige.

Wenn Sie wissen möchten, was Ihr Projekt konkret kostet, schauen wir uns das gemeinsam an.

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FAQ: Was kostet eine Website?

Was kostet eine einfache Unternehmenswebsite?

Eine kompakte Unternehmenswebsite mit 5 bis 8 Seiten, individuellem Design, Kontaktformular und SEO-Grundoptimierung liegt bei einer Agentur zwischen 2.500 und 6.000 Euro. Dazu kommen laufende Kosten von 100 bis 200 Euro pro Monat für Hosting, Wartung und Updates.

Was kostet eine WordPress-Website beim Profi?

Eine professionelle WordPress-Website mit individuellem Design kostet je nach Umfang zwischen 3.000 und 20.000 Euro. Die WordPress-Software selbst ist kostenlos – die Kosten entstehen durch Design, Entwicklung, SEO-Einrichtung und Content.

Lohnt sich ein Baukasten wie Wix für Unternehmen?

Für sehr einfache Projekte ohne SEO-Ambitionen kann ein Baukasten reichen. Für Unternehmen die bei Google gefunden werden wollen, ein professionelles Erscheinungsbild brauchen und langfristig wachsen wollen, stoßen Baukastensysteme schnell an Grenzen. Die vermeintliche Ersparnis wird durch schlechtere Rankings und entgangene Anfragen oft überkompensiert.

Was kostet eine Website pro Monat laufend?

Rechnen Sie mit 100 bis 300 Euro pro Monat für Hosting, Domain, SSL, WordPress-Wartung und Plugin-Lizenzen. Wer SEO-Betreuung oder regelmäßige Content-Updates dazunimmt, liegt höher. Diese Kosten zu ignorieren führt nach zwei Jahren zu einer veralteten, unsicheren Website.

Was kostet eine Website bei Multimedia Artworks?

Kleine Projekte starten bei uns ab 2.500 Euro. Professionelle Unternehmenswebsites mit individuellem Design, SEO und barrierefreier Umsetzung liegen typischerweise zwischen 6.000 und 15.000 Euro. Wir erstellen kein Angebot ohne vorherige Analyse – weil pauschale Preise ohne Kontext selten passen. Im kostenlosen Erstgespräch bekommen Sie eine ehrliche Einschätzung.

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